TW-7600 "Alte Schule"

"Alte Schule" Einrichtung für Kinder und Jugendliche TW-7600

Langgasse 18
65326 Aarbergen-Daisbach

Telefon: 06120-900923

E-Mail: rudolf.hennemuth(at)t-online.de

Ansprechpartner:

Hanne und Rudolf Hennemuth

Mitgliedschaften:

IGfH - Kasseler Bund - IKH-Hessen

Gründungsjahr:

1973

Gesetzliche Grundlagen:

§27 i.V.m. §34 SGB VIII - §41 i.V.m. §34 SGB VIII - §35 SGB VIII - §35a SGB VIII

Zielgruppe:

Jungen und Mädchen mit Verhaltensschwierigkeiten und psychosozialen Störungen

Platzzahl:

9

Aufnahmealter:

5 bis 16 Jahre

Betreuungsalter:

bis zum Ende der Ausbildung

Standort:

Dorf im Untertaunus

Weitere Informationen

weitere Informationen : 

Unsere 1973 gegründet Einrichtung befindet sich nun seit 15 Jahren in Aarbergen - Daisbach, einem Dorf im Untertaunus. Die Kindergruppe mit derzeit 3 Mädchen und 4 Jungen im Alter von 9 bis 18 Jahren ist in einem alten Bauernhaus untergebracht. Teilweise leben die Betreuer mit in der Einrichtung, wo ihnen eigene Wohnbereiche zur Verfügung stehen.

Für ältere Jugendliche und junge Erwachsene gibt es noch zwei Appartements, in denen sich Jugendliche schrittweise verselbständigen können. Wenige Häuser weiter leben in einer Außenwohnung zwei Kinder oder Jugendliche in enger Anbindung an die Familie der Heimleiter: Hier ist Platz auch für Kinder oder Jugendliche, die in einer Gruppe nicht zurechtkommen.

Die Organisation unserer Arbeit ist darauf ausgerichtet, den Kindern und Jugendlichen einen Lebensraum zu bieten, in dem Sie sich positiv entwickeln können. Dazu gehört ein "Heim", mit dem sie sich als ihrem Zuhause identifizieren. Alle Kinder und Jugendlichen haben eigene Zimmer, die individuell gestaltet werden können und die ihnen jederzeit ein Rückzugsgebiet bieten. Die Kinder können Kleintiere halten.

An erster Stelle steht immer wieder die gemeinsame Gestaltung eines gelingenden Alltags. Im Zusammenleben von Kindern und Betreuern haben Erziehungsziele wie Rücksichtnahme und Toleranz im Umgang mit Partnern, Solidarität mit der Gruppe, Diskussions- und Kompromissfähigkeit in Konfliktsituationen sowie Mitverantwortung und Mitarbeit im gemeinsamen Bereich nicht nur eine abstrakte Bedeutung, sondern sind Bedingung dafür, dass alle sich wohlfühlen können.

Langfristiges Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen, die in ihrer bisherigen Entwicklung schwerwiegende Beeinträchtigung haben hinnehmen müssen, eine Chance zur gesellschaftlichen Integration zu eröffnen. Das heißt, ihnen die sozialen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die es ihnen ermöglichen, als Erwachsene einen Platz in unserer Gesellschaft einzunehmen, der ihren Begabungen, Neigungen und Vorstellungen entspricht und der sie subjektiv zufrieden werden lässt. Dafür sind Schule und Ausbildung nach wie vor entscheidend. Falls dieses Ziel jedoch für einen Jugendlichen zu hoch gesteckt scheint, so versuchen wir auch hier Alternativen zu finden. Durch Hausaufgabenhilfe und Nachhilfeunterricht sowie einen regelmäßigen Kontakt zu den Lehrern und Ausbildungsbetrieben wollen wir ihnen helfen, einen guten Schulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung zu erlangen.

Wichtig ist uns eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern. Deshalb fördern wir den Kontakt der Kinder zu den Herkunftsfamilien und versuchen, durch Beratung die Konflikte während der Beurlaubungen an Wochenenden und in den Ferien aufzuarbeiten.

Die Einrichtung ist im Dorf akzeptiert und integriert. Entsprechend ihren sozialen Fähigkeiten entwickeln die Kinder und Jugendlichen ihre eigenen Beziehungen im sozialen Umfeld, finden Freunde und Bekannte unter den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen des Ortes.

Regelmäßige Teambesprechungen und eine gemeinsame Supervision dienen der kritischen Reflexion unserer Arbeit. Einmal in der Woche findet eine Hauskonferenz statt, in der die Belange und Probleme der Kinder zur Sprache kommen. Für diese Hauskonferenz steht uns auch einmal im Monat eine erfahrene Psychologin zur Seite.

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