SH-5800 Verein für Kinderhauserziehung e.V.

Verein für Kinderhauserziehung e.V. Wohngruppe Bensheim-Schönberg SH-5803

Hofweg 10
64625 Bensheim

Telefon: 06251-3654

E-Mail: jwg-schoenberg(at)vfk-ggs.de

Internet: www.vfk-ggs.de

Ansprechpartner:

Frau Adams, Frau Sadowsky, Herr Maxheim

Mitgliedschaften:

IKH-Hessen

Gründungsjahr:

1997

Gesetzliche Grundlagen:

§27 i.V.m. §34 SGB VIII - §41 i.V.m. §34 SGB VIII - §35a SGB VIII (mit vereinbarter Zusatzleistung)

Zielgruppe:

Jugendliche und junge Erwachsene

Platzzahl:

12

Aufnahmealter:

ab 12 Jahren

Betreuungsalter:

bis zur Verselbständigung

Stellenschlüssel:

6,5 MitarbeiterInnen

Stellenschlüssel:

2 ErzieherInnen, 4 SozialpädagogInnen, 1 Dipl.Pädagogin

Standort:

mittelgroße Stadt

Wohnform:

je ein Haushalt mit 10 und mit 2 Jugendlichen

Weitere Informationen

weitere Informationen : 

Im Juli 1997 sind Mitarbeiterinnen und Jugendliche aus unseren Wohngruppen Bensheim und Lorsch nach Bensheim-Schönberg umgezogen. Das Haus in Schönberg wurde eigens zum Betrieb einer Wohngruppe umgebaut. Den Jugendlichen stehen Einzelzimmer zur Verfügung. Im Erdgeschoss befindet sich ein Appartement mit eigener Toilette und Duschbad, das behindertengerecht ausgestattet ist. Es besteht dadurch die Möglichkeit eine jugendliche Rollstuhlfahrerln zu betreuen. Im ersten Stock des Hauses steht eine abgeschlossene 3 ZKB Wohnung zur Verfügung. Dort können zwei bis drei Jugendliche in einer Kleinst-Wohngemeinschaft mit eigenem Betreuungsangebot und eigener Haushaltsführung leben. Die Einrichtung hält darüber hinaus ein Gästezimmer vor, in dem Eltern oder Freunde übernachten können.

Ausgehend von den Fähigkeiten der Jugendlichen leisten wir Hilfen, die die Jugendlichen auf Ihrem Weg in die Erwachsenenwelt und damit in die eigenständige Lebensführung begleiten sollen. Der Ausgangspunkt unserer pädagogischen Intervention ist eine individuelle, situationsorientierte Erziehungsplanung, die durch Fachberatung, Supervision und regelmäßige Teamsitzungen immer wieder auf ihre Gültigkeit überprüft wird. Die Jugendlichen werden in die Planung miteinbezogen und werden dahin geführt, Stück für Stück Mitverantwortung für sich selbst und ihre Lebensplanung zu übernehmen. Wir arbeiten mit einem Bezugsbetreuersystem, für jede/n Jugendliche/n ist eine BetreuerIn in besonderem Maße verantwortlich, der/die neben den Kontakten zu Jugendamt, Eltern und Ausbildungsstätte auch als besondere Ansprechperson für den/die Jugendlichen dient. In den Gesprächen mit den BetreuerInnen haben die Jugendlichen die Möglichkeit, negative Erfahrungen zu thematisieren und anzugehen.

Das Leben in der Gruppe ist für jede/n Jugendliche/n ein Ort der persönlichen Veränderung; einerseits achten wir auf die persönliche Einzigartigkeit des Einzelnen, andererseits verlangt das Zusammenleben von jedem Integrationsfähigkeit. In diesem Spannungsfeld spielt sich persönlicher Wachstum ab.

Einen breiten Raum nimmt die Begleitung der Jugendlichen in ihrem Alltag ein. Sie erfahren Unterstützung bei Problemen in der Schule oder am Ausbildungsplatz, sowie bei der Bewältigung der Hausaufgaben. Sie tragen Mitverantwortung für Haus und Haushalt, indem sie sich an den Hausarbeiten beteiligen (kochen, spülen, putzen, aufräumen des Zimmers). Ein weiteres Lernfeld ist der verantwortliche und kontrollierte Umgang mit Geld.

In monatlichen Gruppensitzungen werden gemeinsame Freizeitaktivitäten geplant, ebenso werden Probleme, die im alltäglichen Miteinander entstehen, besprochen. Besuche von Eltern, Schulfreunden und Freunden sind erwünscht und werden, soweit es möglich ist, in den Gruppenalltag eingebunden.

In der Kleinst - Wohngemeinschaft leben zwei Jugendliche ab 16 Jahren. Diese werden von einem/r BetreuerIn, der nicht in den Schichtdienst eingebunden ist, kontinuierlich begleitet und beraten. In der Kleinst-  WG leben Jugendliche und junge Erwachsene, die intensiv auf ein Leben in einer eigenen Wohnung vorbereitet werden sollen. Dies können Jugendliche aus der Hauptgruppe sein, es werden aber auch Jugendliche von Außerhalb aufgenommen. Zielgruppe sind junge Leute, für die ein Leben in einer Jugendwohngruppe nicht mehr, das eigenständige Leben in der eigenen Wohnung aber noch nicht in Frage kommt.

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