SH-5300 Haus im Hasental

Haus im Hasental - Frau Retz - SH-5300

Hasental 10
64689 Grasellenbach 4

Telefon: 06207-2411

E-Mail: retzbeate(at)gmx.de

Ansprechpartner:

Beate Retz (Familientherapeutin)

Mitgliedschaften:

IKH-Hessen

Gründungsjahr:

1989

Gesetzliche Grundlagen:

§27 i.V.m. §34 SGB VIII - §41 i.V.m. §34 SGB VIII

Zielgruppe:

"""Das Haus im Hasental"" bietet Kindern/Jugendlichen, bei denen sich eine negative Entwicklung (Verhaltensauffälligkeit) anbahnt oder bereits verfestigt hat, sowie Kindern, deren Herkunftsfamilien ihrem Erziehungsauftrag nicht mehr entsprechen können, eine familiennahe Erziehung unter fachlich pädagogischer Betreuung. Unser Ziel ist, soziale Defizite des bisherigen Bezugsrahmens (Herkunftsfamilie u.a.) auszugleichen und bestehende Verhaltensauffälligkeiten abzubauen."

Platzzahl:

7

Aufnahmealter:

ab 6 Jahren

Betreuungsalter:

bis zur Verselbständigung

Stellenschlüssel:

1:1,8

Stellenschlüssel:

Erzieher, Sonderpädagoge, Sozialarbeiterin

Standort:

Ländlich gelegen, großer Hof (ehemalige Mühle) mit 4.500 qm Gelände (Besonderheit: Es besteht die Möglichkeit nach Absprache Tiere zu halten bzw. ein Tier mitzubringen.)

Weitere Informationen

weitere Informationen : 

Arbeitsorganisation

Kein Schichtdienst, 24 Stunden-Betreuung, tagsüber Doppelbesetzung

Zusatzangebote

Betreutes Wohnen (Einzelvereinbarung)

Pädagogisches Reiten

externe und interne Familientherapie

Selbstverständnis - Einrichtungsprofil - Qualitätssicherung

Unsere familienorientierte Form der Wohngruppe stellt eine Ergänzung zu bestehenden Heimformen da, die es den Bezugspersonen durch das Miteinanderleben erlaubt, in besonderer Weise den entwicklungsgemäßen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Unser Ziel ist, dass die Kinder


  • das Gefühl von einem “zweiten Zuhause” entwickeln können, im überschaubaren Rahmen Entwicklungsdefizite abbauen, Problemlösungsstrategien erarbeiten.
  • klare Strukturen und Regeln, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten der Zimmer, Mitbestimmung des Tages- und Freizeitablaufes kennen lernen.

Die “Großfamilie” lässt die soziale Integration und die Normalisierung der Alltagsvollzüge in einer selbstverständlichen Art und Weise geschehen.

Familienorientiert heißt für uns:

Individuelle und intensive Einzelbetreuung * positive Zugewandtheit mit freundlichem und respektvollem Umgangston * Wahrung der Intimsphäre * Angebot einer zuverlässigen und tragfähigen Beziehung * kein Schichtdienst, das Hauselternpaar ist in der Regel anwesend und ansprechbar, Urlaubszeiten sind gesondert geregelt * geringe Fluktuation der Betreuer * klare Regeln und Strukturen im überschaubaren Rahmen * Mitbestimmung des Tages- und Freizeitablaufes * Wahrung der Aufsichtspflicht * Kontinuierliche Kontakte zu den entsprechenden Schulen und Lehrern und den Ausbildern der Lehrbetriebe * Interesse an den Freundinnen und Freunden der Kinder/Jugendlichen sowie Kontaktpflege mit deren Eltern * Einbindung in das soziale Umfeld durch Teilnahme an Festen und Veranstaltungen, Mitgliedschaft in diversen ortsansässigen Vereinen * Rund um die Uhr - Betreuung * Erkennen und Übernahme von Pflichten und Verantwortung * Zulassen und Bewältigen von Konflikten * Anleitung zu sinnvoll gestalteter Freizeit.

In unserer Arbeit ist die Tierhaltung ein wichtiger Aspekt geworden. Die Kinder und Jugendlichen können über die Verantwortung und Versorgung der Tiere wichtige Erfahrungen sammeln und die Notwendigkeit der Zuverlässigkeit lernen. Dies ist für die Kinder/Jugendlichen ein Angebot, bei dem sie, wenn sie Interesse zeigen, die Patenschaft für eines unserer Tiere übernehmen können.

Wir streben grundsätzlich die Zusammenarbeit mit allen Elternteilen an. Regelmäßige Kontakte zu den Eltern werden aufgebaut und erhalten und eine gezielte Elternarbeit findet begleitend statt.

Auch nach dem Auszug aus der Wohngruppe kann der Jugendliche bei auftretenden Schwierigkeiten unsere Unterstützung bzw. eine gezielte Nachbetreuung erhalten.

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