NH-3200 Päd.-Therap. Wohngruppen Schumann-Held gGmbH

Päd.-Therap. Wohngruppen Schumann-Held gGmbH Betreutes Jugendwohnen NH-3205

Hanfsack 5
36251 Bad Hersfeld

Telefon: 06629 / 808479

Mobil: 0170 / 308 306 3

E-Mail: altes-saegewerk(at)ptw-hef.de

Ansprechpartner:

Francisco Garcia

Mitgliedschaften:

DPWV; IGfH

Gründungsjahr:

1997

Gesetzliche Grundlagen:

§27 i.V.m. §34 SGB VIII - §41 i.V.m. §34 SGB VIII - §35 SGB VIII - §35a SGB VIII , §41 SGB VIII, §39 i.V.m. §100 BSHG

Zielgruppe:

Jugendliche und junge Erwachsene

Platzzahl:

6

Aufnahmealter:

in der Regel ab 16 Jahre

Betreuungsalter:

in der Regel 16-18 Jahre ggf. gemäß §41 darüber hinaus

Stellenschlüssel:

1:3

Stellenschlüssel:

Erzieher/Innen Diplom-Sozialpädagoge

Standort:

Im Zentrum einer Kleinstadt

Wohnform:

außenbetreute Wohngemeinschaften mit 24-Stunden-Rufbereitschaft

Weitere Informationen

Zum Betreuten Jugendwohnen gehören 2 Wohnungen für jeweils 3 Jugendliche oder junge Erwachsene. Die Jugendlichen werden stundenweise betreut. Neben der Einzelarbeit sind gemeinsame Gruppenaktivitäten zusammen mit den pädagogischen Fachkräften von Bedeutung. 

Das Betreute Jugendwohnen ist ein Angebot für Jugendliche mit Hilfebedarf im emotionalen, schulischen und sozialen Bereich, sowie in der Alltagsstrukturierung und -gestaltung, die so viel Selbständigkeit und Sicherheit mitbringen, dass sie nachts und weitgehend auch an Wochenenden allein bzw. mit anderen Jugendlichen in einer Wohngemeinschaft leben können.

Wochentags besteht eine Kernbetreuungszeit von täglich fünf Stunden, die abhängig von der jeweiligen Belegung (Schul- bzw. Arbeitsende der jungen Menschen) im Zeitkorridor zwischen 15 und 22 Uhr geleistet wird.

Eine päd. Fachkraft weckt an Werktagen die Jugendlichen in beiden Wohngemeinschaften und es wird gemeinsam in einer Wohngemeinschaft gefrühstückt.

In der Regel ist mindestens 1 pädagogische Fachkraft in der Zeit von 15.00 bis 20.00 Uhr in den Wohngemeinschaften.

An den Wochenenden stehen den Mitarbeitern für jeden Jugendlichen 4 Stunden Betreuungszeit pro Monat zur Verfügung. Hier finden vor allem Freizeitaktivitäten und Einzelbetreuungen statt.

Für Krisenfälle besteht für die Jugendlichen Rufbereitschaft durch eine Fachkraft und das Leitungsteam, die über Handy erreichbar sind.

Sport

Bestätigende und frustrierende Erlebnisse beim Sport als positive Entwicklungsanreize in der Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu nutzen, bewährt sich im Betreuten Jugendwohnen seit Jahren.

Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, das Erkennen der eigenen Grenzen, Einhalten von Regeln usw. können in diesem Rahmen spielerisch probehandelnd entwickelt werden. Deshalb bieten wir den Bewohnern des Betreuten Jugendwohnens ein Spektrum sportlicher Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Einrichtung an. 

Ge- und erlebte Inklusion ist ein sich fast automatisch ergebendes Geschenk dieses wertvollen Stückchens Lebenswelt an alle Beteiligten.

Es gibt neben dem umfassenden Angebot der örtlichen Sportvereine:

  • Fitnesstraining
  • Downhill-Mountainbiking
  • Im Winter: Hallensport

Inhaltliche Zielsetzung der Arbeit und Förderung

  • Vermittlung von hauswirtschaftlichen Fähigkeiten,
  • Unterstützung in der wirtschaftlichen Verwendung der Eigenbedarfspauschale,
  • Vermittlung von Fähigkeiten zur Erreichung und Erhaltung der Körperhygiene und der Gesundheit,
  • Hilfe beim Wahrnehmen von Pflichten und Terminen (Ämtergänge, morgendliches Aufstehen, Besuch von Schule oder Arbeit),
  • Bedarfsgerechte Durchführung von Gruppen- oder Einzelgesprächen,
  • ein an der Persönlichkeit des jungen Menschen und am individuellen pädagogischen Bedarf orientiertes Beziehungsangebot durch die pädagogischen Fachkräfte,
  • Angebot täglichen Kontaktes zwischen jungem Menschen und den pädagogischen Fachkräften, 

Besonderheiten:

intensive betreute Wohnform (Betreuungszeit morgens, nachmittags bis abends)

Hilfeangebot, das bei grundsätzlicher Bereitschaft zur Mitarbeit auch junge Menschen offen steht, deren persönliche Lebenssituation einer Indikation zur stationären Unterbringung nahe kommt.

Enge Kooperation mit Schulen, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Trägern der Berufsjugendhilfe, Polizei, Ärzten

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